Facing the Sunshine this Winter Solstice
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Zur Wintersonnenwende dem Sonnenschein entgegen

Die Reflexion

Mit der Wintersonnenwende, dem kürzesten Tag des Jahres, fühle ich mich zu Walt Whitmans Weisheit hingezogen:

„Richten Sie Ihr Gesicht immer der Sonne zu – und die Schatten werden hinter Ihnen verschwinden.“

In der Dunkelheit dieser Jahreszeit fühlen sich diese Worte wie ein Rettungsanker an. Whitman leugnet die Schatten des Lebens nicht, sondern bietet vielmehr eine Perspektive. Indem wir uns auf das Licht konzentrieren – Hoffnung, Sinn und Widerstandskraft – können wir die Macht dessen verringern, was uns belastet.
Whitman verkörperte diese Worte sein ganzes Leben lang. Während des Bürgerkriegs diente er als Krankenpfleger und wurde Zeuge immensen Leids und gleichzeitig Zeuge tiefgreifender Taten der Menschlichkeit. Diese Erfahrungen prägten seinen Glauben daran, in der Dunkelheit nach Licht zu suchen. Selbst nachdem er nach einem Schlaganfall teilweise gelähmt war, behielt er seinen bemerkenswerten Optimismus. Dieses Zitat, das wahrscheinlich aus dieser Zeit der Reflexion stammt, fängt seine beständige Philosophie der Hoffnung und Erneuerung ein.

Im Garten & Haus

Whitmans Weisheit spiegelt die Natur selbst wider. Im Garten bereitet sich das Leben selbst in der Stille des Winters still unter der Erde vor. Pflanzen strecken sich instinktiv nach der Sonne und warten auf ihre Rückkehr. Die Wintersonnenwende, wenn die Tage wieder länger werden, erinnert uns daran, dass Wachstum und Erneuerung auch in den kältesten Jahreszeiten möglich bleiben.

Zu Hause bringen die Feiertage ihren eigenen Sonnenschein mit sich. Die Wärme der Gemeinschaft, der Familie und der Freunde schafft Licht, das auch die dunkelsten Tage durchdringt. Ob bei gemeinsamen Mahlzeiten, Lachen am Feuer oder dem sanften Schein von Kerzen, diese Momente unterstreichen die Kraft der Verbindung. Sie werden zum Sonnenschein, dem wir uns zuwenden können, selbst wenn die Schatten länger werden.

Whitmans Erkenntnis veranlasst uns auch, das Licht zu erkennen, das wir anderen bringen. So wie die Sonne Pflanzen nährt, können unsere Freundlichkeit und Präsenz die Menschen um uns herum nähren. Doch wir werfen auch Schatten – Momente der Frustration, Gedankenlosigkeit oder Verletzung. Während wir das Licht suchen, bietet uns diese Jahreszeit die Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie wir anderen mehr Wärme bringen und gleichzeitig die Schatten, die wir werfen, minimieren können.

Über Garten und Heim hinaus

Da wir einem neuen Jahr entgegensehen, das von Unsicherheit geprägt ist – politischen, wirtschaftlichen und globalen Herausforderungen –, bieten Whitmans Worte eine Wahrheit, die uns Halt gibt. Sich dem Sonnenschein zu stellen bedeutet nicht, die Schatten zu ignorieren; es bedeutet, Lösungen, Wachstum und Hoffnung zu betonen. Wie die Sonne am Himmel mag der Fortschritt weit entfernt erscheinen, kehrt aber unweigerlich zurück.

Während der Feiertage finden diese Worte eine besonders tiefe Resonanz. In dieser Zeit geht es nicht nur darum, Licht zu suchen, sondern es auch zu teilen. Die Wärme des Zusammenseins, die Großzügigkeit des Geistes und die Hoffnung auf Erneuerung erinnern uns daran, dass wir sowohl Lichtsucher als auch Lichtquellen sein können.

Whitman erinnert uns daran, dass das Licht des Lebens fortbesteht und darauf wartet, dass wir uns ihm zuwenden. Durch kleine Freuden, freundliche Taten oder gemeinsames Handeln kommen wir voran und lassen die Schatten hinter uns. Während die Tage allmählich länger werden, inspirieren seine Worte Vertrauen in Erneuerung und die anhaltende Kraft des Lichts. Lassen Sie uns in dieser Jahreszeit das Licht, das wir finden und teilen, annehmen und mit dem Gesicht dem Sonnenschein zugewandt in das Jahr 2025 gehen.

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